Folge 43: Abweichende Gewinnausschüttung – Wenn Gesellschaftsvertrag und Beschluss nicht reichen
In dieser Folge sprechen Dr. Benjamin Rothmund und Dr. Marc Hauser über einen Praxisfall an der Schnittstelle von Gesellschaftsrecht und Steuerrecht. Im Mittelpunkt steht eine GmbH, bei der Gewinne über Jahre abweichend von den Beteiligungsquoten ausgeschüttet wurden. Der Fall zeigt, warum eine gelebte Praxis ohne passende Grundlage im Gesellschaftsvertrag steuerliches Konfliktpotenzial auslösen kann.
Ihre Learnings:
- Warum eine abweichende Gewinnausschüttung für die Zukunft eine Öffnungsklausel im Gesellschaftsvertrag braucht
- Wann das Finanzamt die Differenz zur Beteiligungsquote als Schenkung behandeln kann
- Wie Gesellschafterbeschlüsse die abweichende Ausschüttung künftig konkret und ausführlich begründen sollten